Werksbesichtigung bei Bombardier in Görlitz

vom 14.10.2013

Ich erinnere mich, wie ich als kleiner Junge gemeinsam mit meinen Eltern und der kleinen Schwester auf einen der vielen Sonntags-Bahnausflüge unterwegs war. Es muss irgendwo zwischen Dresden und Mei?Ÿen gewesen sein, als ich Kakaomilch schlürfend aus dem Fenster sah. Voller Begeisterung über den tollen Weitblick, den mir mein Fensterplatz ganz oben im Doppelstockabteil bescherte. Nun etliche Jahre später war es mir vergönnt Einblick in die Geburtsstätte des Doppelstockzuges zu nehmen.

In etwa 45-50 Tagen wird ein Doppelstockwaggon im Werk Görlitz produziert.

Am 1. Oktober 2013 war ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Wirtschaftsjunioren Görlitz zur Veranstaltung ?€žUnternehmerverband vor Ort?€œ eingeladen. Diesmal stand eine Werksbesichtigung bei Bombardier Transportation in Görlitz auf dem Programm. Bei traumhafter Aussicht über die Nei?Ÿestadt wurden wir im gro?Ÿen Sitzungssaal hoch oben über dem Werk von Carsten Liebig (Stellvertretender Generalmanager Bombardier Transportation Görlitz) begrü?Ÿt und in einer kurzweiligen Präsentation in die Entwicklung der global agierenden Bombardier Inc. und in die spezielle Rolle des Görlitzer Waggonbaus eingeweiht. 1846 zur Gründung des Werkes dachte sicher noch niemand daran, dass dieses Werk einmal als Erfinder der Doppelstocktechnik (1936) in die Geschichtsbücher eingehen wird. Genauso erfreulich wie der gesicherte Auftragsbestand für die nächsten 3,6 Jahre des Görlitzer Werkes, ist die Tatsache trotz aller wirtschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart für mehrere zehntausend Menschen der Region direkt und indirekt Arbeitsplätze zu sichern.

Waggonbau Görlitz. Das älteste Werk der Schienenfahrzeugproduktion.

Auf dem spannenden Rundgang durch das Werk, dem Einzigen weltweit mit Hanglage, bewunderten wir den Entwicklungsprozess eines Zugwaggons vom Modell bis zum auslieferungsfertigen Endprodukt. Es weckte die funkelnden Kinderaugen in mir angesichts der vielen Waggons, die wir zu sehen bekamen. Ein Produkt könnte Bombardier in sein Portfolio noch aufnehmen, dachte ich mir. Neben Flugzeugtechnik, Zugwaggons und Schneemobilien, wäre doch ein UFO recht innovativ. Aber da ging wohl eher der kleine Junge mit mir durch, der in Gedanken schon bei der nächsten Veranstaltung war: dem UFO 2013 (Unternehmerforum Oberlausitz), am 15. Oktober im Spreehotel Bautzen, zu dem sicher auch ein Bähnle fährt.

td


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